Moschee Al Nour Kelheim

Arabische Islamische Kultur Verein Kelheim e.V.

Satzung des Vereins

Präambel

Der Gesandte Allahs, Allahs Segen und Friede auf Ihm, sagte: „ Der Islam wurde auf 5 Säulen gebaut: Dem Zeugnis, das kein Gott da ist außer Allah, und dass Muhammad Gesandte Allahs ist, dem Verrichten des Gebets, dem Entrichten der Abgabe, der Pilgerfahrt und dem Fasten im Ramadan.“

§1 Name , Sitz und Geschäftsjahr

  1. Der Verein führt den Namen Kelheim.
  2. Er führt nach Eintragung in das Vereinsregister den Zusatz „ e.V.“
  3. Der Verein hat seinen Sitz in Kelheim.
  4. Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§2 Zweck des Vereins

  1. Zweck des Vereins ist die Förderung der Jugendhilfe, die Förderung der Islamischen Religionsausübung, die Förderung der kulturellen und
    religiösen Toleranz und der Völkerverständigung.
  2. Der Vereinszweck wird insbesondere verwirklicht durch:
    1. Zurverfügungstellung und Pflege von Einrichtungen und
      Räumlichkeiten für die Verrichtung des muslimischen Gottesdienstes,
      die Durchführung religiöser Veranstaltungen wie z.B. das
      Freitagsgebet und das Ramadangebet, sowie die Anstellung
      ausgebildeten Fachpersonals, dieses ist weisungsgebunden und
      gegenüber dem Vorstand rechenschaftspflichtig.
    2. Betreuung und Freizeitgestaltung der Jugend (Jugendgruppen,
      Arabisch und Deutschunterricht, Ausflüge) und das Einrichten oder Vermitteln von Beratungsangeboten für Jugendliche.
    3. Pflege der guten nachbarschaftlichen Beziehungen (Integration)
      Zwischen muslimischen und nichtmuslimischen Bewohnern und
      Glaubensgemeinschaften in Kelheim, z.B. durch das Organisieren
      und Durchführen von Vorträgen über kulturelle Ausprägungen des
      Islam in unterschiedlichen Ländern.
    4. Öffentlichkeitsarbeit, z.B. durch Verteilung von Informationsmaterial
      über die Vereinsarbeit.
    5. Aufruf der Muslime zur Unterstützung von Bedürftigen durch die
      Gabe von Spenden während des Ramadan oder Einladung der
      Christen zum gemeinsamen Fastenbrechen im Ramadan.
  3. Der Verein respektiert die verfassungsmäßige Ordnung der
    Bundesrepublik Deutschland. Der Verein und seine Mitglieder sind
    verpflichtet, die Vereinsziele nur im Rahmen der Gesetzesordnung der
    Bundesrepublik Deutschland und nach den Grundsätzen der islamischen
    Religion zu verwirklichen. Der Verein ist demokratisch, parteipolitisch
    neutral, überkonfessionell und unabhängig.

§3. Gemeinnützigkeit

  1. Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige und
    religiöse Zwecke im Sinne des Abschnitts „Steuerbegünstigte Zwecke“
    der Abgabenordnung. Der Verein ist selbstlos tätig.
  2. Dem ideellen Zweck ist die zur Erreichung des Vereinszwecks
    erforderliche eigen wirtschaftliche Betätigung untergeordnet. Der Verein
    verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.
  3. Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen Zwecke
    verwendet werden. Die Mitglieder haben weder bei ihrem Ausscheiden
    noch bei der Auflösung des Vereins Ansprüche auf das Vereinsvermögen.
    Es darf keine Person durch Ausgaben, die dem Zweck des Vereins fremd
    sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütungen begünstigt
    werden. Das Engagement der Vereinsmitglieder ist ehrenamtlich und
    wird nicht vergütet. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus
    Mitteln des Vereins.
  4. Spenden dürfen nur für steuerbegünstigte Zwecke eingesetzt werden.

§4. Mitgliedschaft

  1. Der Verein besteht aus ordentlichen Mitgliedern.
  2. Ordentliche Mitglieder können sein natürliche oder juristische Personen
    des Privatrechts oder Gesellschaften des Handelsrechts oder nicht
    eingetragene Vereine. Über den schriftlichen Aufnahmeantrag
    entscheidet der Vorstand.
  3. Von den Mitgliedern werden Beiträge erhoben; die Höhe des
    Mindestbeitrages wird vom Vorstand festgelegt. Die Höhe des Beitrages
    wird von den einzelnen Mitgliedern gegenüber dem Vorstand erklärt.
  4. Die Mitgliedschaft endet durch den Tod, Austritt oder Ausschluss.
  5. Der freiwillige Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber
    einem Mitglied des Vorstands. Er ist nur zum Schluss eines
    Kalenderjahres unter Einhaltung einer Kündigungsfrist von drei Monaten
    zulässig.
  6. Ein Mitglied kann aus dem Verein ausgeschlossen werden, wenn es in
    grober Weise die Interessen des Vereins verletzt. Über den Ausschluss
    beschließt der Vorstand.
  7. Mitglieder erhalten bei ihrem Austritt, bei Ausschluss oder bei Auflösung
    des Vereins weder die eingezahlten Beiträge zurück, noch haben sie
    irgendeinen Anspruch auf das Vereinsvermögen.

§5. Organe des Vereins

Die Organe des Vereins sind

  1. die Mitgliederversammlung.
  2. der Vorstand.

§ 6. Mitgliederversammlung

  1. Die ordentliche Mitgliederversammlung findet mindestens einmal im Jahre statt. Außerdem muss die Mitgliederversammlung einberufen werden, wenn
    das Interesse des Vereins es erfordert, oder wenn die Einberufung von
    einem Fünftel der ordentlichen Mitglieder unter Angabe des Zwecks und
    der Gründe vom Vorstand verlangt wird.
  2. Mitgliederversammlung wird vom Vorstand unter Einhaltung einer
    Einladungsfrist von zwei Wochen schriftlich einberufen. Dabei ist die vom
    Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen. Es werden zur
    Mitgliederversammlung alle ordentlichen Mitglieder eingeladen.
  3. Die Mitgliederversammlung wählt sich eine VersammlungsleiterIn.
  4. Durch Beschluss des Mitgliederversammlung kann die vom Vorstand
    festgesetzte Tagesordnung gesondert und ergänzt werden. Über die
    Annahme von Beschlussanträgen entscheidet die Mitgliederversammlung mit der Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen; Stimmenthaltungen gelten als ungültige Stimmen.
  5. Zu Satzungsänderungen, zu Änderungen des Vereinszwecks und zur Auflösung des Vereins ist eine Mehrheit von zwei Drittel der abgegebenen Stimmen erforderlich.
  6. Jede ordnungsgemäß einberufene Mitgliederversammlung ist beschlussfähig.
  7. Über die Beschlüsse der Mitgliederversammlung ist ein Protokoll
    aufzunehmen, das von dem/r jeweiligen SchriftführerIin und dem/r
    VersammlungsleiterIn zu unterzeichnen ist.
    Es soll folgende Feststellungen enthalten:

    • Ort und Zeit der Versammlung
    • die Zahl der erschienenen ordentlichen Mitglieder
    • die Tagesordnung
    • die einzelnen Abstimmung

    Bei Satzungsänderungen soll der genaue Wortlaut angegeben werden.

§7. Vorstand

  1. Der Vorstand besteht aus mindestens drei Mitgliedern. Der Verein wird
    gerichtlich und außergerichtlich von mindestens zwei
    Vorstandsmitgliedern vertreten.
  2. Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung für die Dauer von vier Jahren gewählt; er bleibt jedoch auch nach Ablauf seiner Amtszeit zur Neuwahl im Amt. Die Mitglieder des Vorstandes müssen
    Vereinsmitglieder sein.
  3. Der Vorstand hat der Mitgliederversammlung Rechenschaft über die
    Geschäftsführung und den finanziellen Stand abzulegen.

§8. Auflösung des Vereins

  1. Die Auflösung des Vereins kann nur in einer eigens zu diese Zweck einberufenen Mitgliederversammlung mit der in §6, Abs.5 festgelegten Stimmenmehrheit beschlossen werden.
  2. Bei Auflösung des Vereins oder Wegfall seines bisherigen Zwecks fällt das
    Vermögen des Vereins gemäß Beschluss der Mitgliederversammlung an
    eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine andere steuerbegünstigte Körperschaft mit der Zweckbestimmung, es
    unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zur Förderung
    der islamischen Religionsausübung zu verwenden.

§9. Inkrafttreten der Satzung

Der Vorstand darf notwendige formale Berichtigungen im Satzungstext, die die Satzung selbstverständlich nicht dem Sinn nach verändern dürfen, vornehmen.

 

Kelheim, 17.04.2017

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